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Musikwerkstatt Jugend e.V.

Konzert · Kammerkonzert VERWANDLUNGEN

Donnerstag,
14. Oktober 2027

Beginn
19:30 Uhr
Ort
Loisachhalle Wolfratshausen
Hammerschmiedweg 6, Wolfratshausen

Programm

Alban BergKlaviersonate op. 1 (Arrangement für Streichsextett)
Wolfgang Amadeus MozartSinfonia concertante Es‑Dur KV 364 (Arrangement für Streichsextett)
Pjotr Iljitsch TschaikowskySouvenir de Florence d-Moll op. 70

Mitwirkende

Meesun Hong Coleman
Foto: Beate Wetzel

Violine

Meesun Hong Coleman

Meesun Hong Coleman wurde in Spartanburg, South Carolina (USA), als eine von drei Töchtern koreanischer Einwanderer geboren. Mit einem Stipendium studierte sie bei Dorothy DeLay und Kurt Sassmannshaus am Cincinnati Conservatory of Music, bevor sie einen Bachelor in Komposition an der Princeton University und einen Master an der Juilliard School abschloss, wo sie bei Ronald Copes und Robert Mann vom Juilliard String Quartet studierte. 2001 ging sie als Fulbright-Stipendiatin nach Berlin, um bei Thomas Brandis zu studieren.

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Heute ist sie Pädagogin, Solistin, Kammermusikerin und Orchesterleiterin. Sie ist Professorin für Violine und Kammermusik an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Senior Artist beim Marlboro Music Festival, Konzertmeisterin der Kammerakademie Potsdam und der Haydn Philharmonie und Mitglied der Camerata Bern, wo sie regelmäßig auch als Gastleiterin und Solistin auftritt. Sie war Gastprofessorin für Violine am Mozarteum Salzburg, ist Mitgründerin der Boyne Music Academy in Irland und unterrichtet an der HaydnPhil International Academy in Eisenstadt.

Als gefragte Konzertmeisterin leitet sie regelmäßig unter anderem das Mahler Chamber Orchestra, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Stuttgarter Kammerorchester, das Münchener Kammerorchester, das Scottish Chamber Orchestra, das Kammerorchester Basel und die Akademie für Alte Musik Berlin. Sie hat mit Solistinnen und Solisten aus allen musikalischen Bereichen zusammengearbeitet, vom Barock auf historischen Instrumenten bis zu Jazz und experimenteller Musik auf der elektrischen Geige, darunter Steven Isserlis, Heinz Holliger, Patricia Kopatschinskaja, Sergio Azzolini, Jörg Widmann, Ian Bostridge, Amandine Beyer, Rachel Podger, Nicolas Altstaedt, Nigel Kennedy, Richard Galliano, das Avishai Cohen Trio und Ute Lemper.

Als Solistin und Kammermusikerin trat sie bei Festivals wie dem Marlboro Music Festival, den Salzburger Festspielen, dem Gstaad Menuhin Festival, dem Lucerne Festival, dem Edinburgh Festival, dem Aldeburgh Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Ojai Festival, Lockenhaus und dem Rheingau Musik Festival auf, außerdem in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, der Suntory Hall, im Wiener Musikverein, im Beijing Performing Arts Center, in der Tonhalle Zürich und in der Berliner Philharmonie. Regelmäßig ist sie beim International Musicians Seminar in Prussia Cove (England) zu Gast. Zuletzt nahm sie Schönbergs „Pierrot lunaire“ mit Patricia Kopatschinskaja auf.

Meesun Hong Coleman lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Salzburg und spielt eine Violine von Matteo Goffriller aus dem Jahr 1700.

Foto: Beate Wetzel

Sophia Herbig
Foto: Andrej Grilc

Violine

Sophia Herbig

Sophia Herbig ist eine vielseitige Musikerin, die sich gleichermaßen der Kammermusik wie dem Orchesterspiel widmet und gerne mit innovativen Konzertformaten überrascht. Zudem ist sie eine engagierte und begeisterte Pädagogin und geht diesem Interesse sowohl in Form eines Lehrauftrages an der Universität Mozarteum Innsbruck als auch als Dozentin in Meisterkursen nach.

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Sie ist Stimmführerin der 2. Violinen beim Mozarteumorchester Salzburg und wurde in dieser Position zu Orchestern wie u. a. dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem hr-Sinfonieorchester, dem Münchener Kammerorchester sowie dem Stuttgarter Kammerorchester eingeladen. Zudem spielt sie in einigen der führenden Orchester Europas, so dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und Utopia.

Sophia konzertierte in verschiedenen Kammermusik-Formationen mit wunderbaren Musikerpersönlichkeiten wie Lorenza Borrani, William Coleman, Roel Dieltiens, Lily Francis, Patricia Kopatchinskaja, Alina Pogostkina, Muriel Razavi, Dmitry Smirnov und Rainer Schmidt.

Zudem verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Ensemble Tamangur, dem Cosmofonia Ensemble, Spira Mirabilis und Patrick Leung. Ihre Auftritte führten sie zum Beethovenfest Bonn, der Mozartwoche Salzburg, dem Pau Casals Festival, den Innsbrucker Promenadenkonzerten, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und den Salzburger Festspielen. Ihre Aufnahmen und Konzerte wurden vom BR, WDR, ORF und Catalunya Música ausgestrahlt.

Höhepunkte der letzten Jahre waren mehrere solistische Auftritte mit dem Mozarteumorchester Salzburg: Vivaldis Primavera unter der Leitung von Reinhard Goebel sowie Mozarts Serenata notturna in mehreren Konzerten neben Lorenza Borrani, Roberto González-Monjas und unter der Leitung von Manfred Honeck, Ivor Bolton und Maxim Emelyanychev.

Darüber hinaus spielte Sophia Violinkonzerte von J. Brahms, F. Mendelssohn Bartholdy, W. A. Mozart und A. Khachaturian an der Seite der Dirigenten Yoel Gamzou, Simon Edelmann, Stefan Schilli, Ulrich Weder und Johannes Zahn mit Orchestern wie der Neuen Philharmonie München, dem Kammerorchester der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und der Sinfonietta Isartal. Ihre solistischen Auftritte führten sie in Säle wie die Philharmonie München, den Herkulessaal in München sowie den Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin.

Einflussreiche Lehrer waren Rainer Schmidt sowie Wonji Kim-Ozim und Igor Ozim an der Universität Mozarteum Salzburg, Lorenza Borrani an der Scuola di Musica di Fiesole, Meesun Hong-Coleman an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz sowie Sonja Korkeala an der Hochschule für Musik und Theater München.

Foto: Andrej Grilc

William Coleman

Viola

William Coleman

Der Bratschist William Coleman führt eine vielseitige Karriere als Kammermusiker, Solist und Bratschist des preisgekrönten Berliner Kuss Quartetts. Er trat bei den Salzburger Festspielen, dem Verbier Festival und dem Edinburgh Festival auf, ebenso in der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein, in der Elbphilharmonie und in der Carnegie Hall in New York. Regelmäßig spielt er auch in der eigenen Konzertreihe des Quartetts im Berliner Club Watergate.

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Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Isabelle Faust, Pierre-Laurent Aimard, Miklós Perényi, Clemens Hagen, Mischa Maisky, Kim Kashkashian, Adrian Brendel und Leif Ove Andsnes. Er arbeitet regelmäßig mit der Tänzerin Yui Kawaguchi, mit Bill T. Jones und den Schauspielern Nina Hoss und Udo Samel zusammen, eng auch mit den Komponisten György Kurtág, Helmut Lachenmann und Harrison Birtwistle. Sein Wunsch, relevante Konzertprogramme zu gestalten und die Möglichkeiten des Konzertlebens zu erweitern, führte zu jährlichen Auftragswerken für das Kuss Quartett; die jüngste Aufnahme des Quartetts enthält drei davon, darunter ein Werk für Streichquartett und künstliche Intelligenz.

Mit dem Kuss Quartett nahm er für Sony/BMG, Onyx und ECM auf. 2018 gewann das Quartett einen Opus Klassik, 2020 erschienen das Klavierquintett von Mieczysław Weinberg bei Sony sowie der vollständige Beethoven-Zyklus, live aus der Suntory Hall in Tokio, gespielt auf den „Paganini-Quartett“-Stradivaris der Nippon Foundation.

Er studierte am Mozarteum Salzburg bei Thomas Riebl und am New England Conservatory in Boston bei Kim Kashkashian und erhielt Unterricht bei Karen Tuttle. Prägend war seine erste Meisterklasse beim International Musicians’ Seminar in Prussia Cove, Cornwall, gegründet von Sándor Végh; im folgenden Jahrzehnt reiste er regelmäßig nach Budapest, um beim Pianisten Ferenc Rados zu studieren. Seit 25 Jahren kehrt er jedes Jahr als Senior Artist nach Prussia Cove zurück, 2022 war er Senior Artist beim Marlboro Festival in Vermont.

William Coleman ist Professor für Viola an der Universität Mozarteum Salzburg und gibt Meisterkurse an der Juilliard School in New York, der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, der Suntory Hall Academy in Tokio und der Royal Academy of Music in London sowie regelmäßig Seminare an der Stanford University. Er spielt die „ex-Tertis“-Bratsche von Carlo Antonio Testore aus dem Jahr 1735 und ist mit der Geigerin Meesun Hong Coleman verheiratet.

Anuschka Cidlinsky

Viola

Anuschka Cidlinsky

Die deutsche Bratschistin Anuschka Cidlinsky schöpft ihre größte Inspiration aus dem gemeinsamen Musizieren mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Als gefragte Kammermusikerin konzertiert sie mit Persönlichkeiten wie Maxim Vengerov, Vadim Gluzman, Boris Garlitsky, Jens Peter Maintz, Nicolas Altstaedt und Valentin Erben (Alban Berg Quartett). Konzerte führten sie u. a. in den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, die Elbphilharmonie Hamburg und die Stiftung Mozarteum Salzburg sowie zu Festivals wie Krzyżowa Music, Heidelberger Frühling, OCM Prussia Cove, Menuhin Festival Gstaad, Eggenfelden Klassisch und Yellow Barn.

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Ihre Ausbildung erhielt sie bei Thomas Riebl am Mozarteum Salzburg, bei Nobuko Imai in Amsterdam und bei Volker Jacobsen (Artemis Quartett) in Hannover. Wichtige Impulse für die Kammermusik verdankt sie u. a. Eberhard Feltz, dem Hagen Quartett, Gerhard Schulz, Thomas Adès, Kirill Gerstein und Günter Pichler in Madrid, prägende Einflüsse außerdem Tabea Zimmermann, Hariolf Schlichtig, Kim Kashkashian und Jean Sulem.

Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und spielt regelmäßig als Gast bei den Bratschen der Berliner Philharmoniker sowie als Solobratschistin u. a. beim Gewandhausorchester Leipzig, bei den Bamberger Symphonikern, beim Brussels Philharmonic und beim Luxembourg Philharmonic Orchestra. Sie spielt eine Bratsche von Antonio Cassini (1690), die ihr die Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung stellt.

Im Rahmen des Dorothea-Erxleben-Programms hat sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seit April 2026 ist sie Solobratschistin des Stuttgarter Kammerorchesters.

Nepomuk Braun
Foto: Roland Unger

Violoncello

Nepomuk Braun

Der Cellist Nepomuk Braun, 1991 in München geboren, studierte in Wien und am Mozarteum Salzburg bei Heinrich Schiff, Reinhard Latzko und Clemens Hagen. Mit dem 2017 gegründeten Adelphi Quartet folgten Studien bei Rainer Schmidt und dem Hagen Quartett sowie Unterricht u. a. bei György Kurtág, Jonathan Brown und Clive Brown.

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Mit dem Adelphi Quartet (2017–2024) erhielt er renommierte Preise, etwa beim Wigmore Hall Wettbewerb in London, beim Premio Paolo Borciani in Reggio Emilia und beim Wettbewerb des Streichquartettfests des Heidelberger Frühlings – der Startschuss für eine internationale Konzerttätigkeit in den bedeutendsten Kammermusiksälen Europas.

Als Kammermusikpartner spielte er mit Musikerinnen und Musikern wie Alexander Lonquich, Lorenza Borrani, Erich Höbarth, Maxim Vengerov, Lena Neudauer und Valentin Erben, in freien Formationen wie mit dem Adelphi Quartet, u. a. in der Wigmore Hall London, beim Lucerne Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, in der Laeiszhalle Hamburg, der Berliner Philharmonie, der Philharmonie de Paris, im Flagey Brüssel, in der Allerheiligen-Hofkirche München, bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, im Wiener Konzerthaus und Musikverein und bei den Musiktagen Mondsee.

Bereits während des Studiums sammelte er Erfahrung in Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Wiener Philharmonikern und der Camerata Salzburg. Als Solocellist spielte er u. a. beim Musikkollegium Winterthur, beim Mozarteumorchester Salzburg und bei Spira mirabilis; in der historischen Aufführungspraxis ist er u. a. mit Utopia und Teodor Currentzis aktiv. Als Solist trat er mit der Polnischen Kammerphilharmonie und der Philharmonie Bad Reichenhall auf.

Er unterrichtete am Royal Birmingham Conservatoire und bei der Jeunesses Musicales Deutschland, gibt Kammermusik-Workshops an der Wolfgang-Sawallisch-Musikakademie und hat seit Mai 2026 einen Lehrauftrag an der Universität Mozarteum Salzburg. Er war Stipendiat des Cusanuswerks und YCAT Artist des britischen Young Classical Artists Trust. Nepomuk Braun ist Mitgründer und künstlerischer Leiter des polliphonic Musikfestivals.

Foto: Roland Unger

Katja Deutsch
Foto: Andrej Grilc

Violoncello

Katja Deutsch

Die Cellistin Katja Deutsch studiert aktuell im Master an der Hochschule für Musik Freiburg in der Klasse von Prof. Jean-Guihen Queyras. Im Februar 2025 schloss sie ihr Bachelorstudium bei Prof. Sebastian Klinger an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ab.

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Sie spielt regelmäßig in Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Spira Mirabilis, dem Münchener Kammerorchester sowie dem Mozarteumorchester Salzburg. Zu ihren jüngsten Erfolgen zählt der 1. Preis des Elise-Meyer-Wettbewerbs in Hamburg. Im Oktober 2025 wurde ihr der Kunstförderpreis des Landkreises Bad Tölz‑Wolfratshausen überreicht.

Ein wichtiger Bestandteil ihrer Tätigkeit als Musikerin ist die Kammermusik, und so gründete sie im Jahr 2024 zusammen mit der Geigerin Soyoung Park und dem Pianisten Antonio di Dedda das Trio Vivo, das regelmäßig in ganz Deutschland konzertiert.

Bereits im Alter von vier Jahren erhielt sie ihren ersten Cellounterricht, zunächst bei Michael Weiß, später bei Hanno Simons in München. Von 2007 bis 2019 nahm sie regelmäßig am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil und gewann zahlreiche erste Preise. Im Jahr 2017 gewann sie zusätzlich den Sparkassensonderpreis in Bad Kissingen.

Auch als Solistin erhielt sie in jungen Jahren bereits viele Engagements. So spielte Katja Deutsch im Jahr 2017 als Solistin mit der Neuen Philharmonie München in der Konzertreihe „Junge Stars in Fürstenfeldbruck“ und wurde daraufhin zu einem Konzert in Baku, Aserbaidschan, eingeladen. Ebenfalls als Solistin spielte sie mit der Sinfonietta Isartal, dem Orchesterverein München, der Hamburger Orchestergemeinschaft, dem Wratislavia Chamber Orchestra und den Bad Reichenhaller Philharmonikern unter Dirigenten wie Fuad Ibrahimov und Christian Simonis.

Weitere wichtige Impulse gaben ihr Meisterkurse u. a. bei Prof. Peter Bruns, Prof. Troels Svane, Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt, Prof. Jens Peter Maintz und Prof. Natalie Clein.

Foto: Andrej Grilc

Musikwerkstatt Jugend e.V.Gefördert vomBezirk Oberbayern